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Berufsbegleitendes Doktoratsstudium in Deutsch und Englisch
Renomierte internationale Partner




Luxemburg, den 7. Juli 2017

Im Februar 2017 haben das Business Science Institute (BSI) und das European Institute for Knowledge & Value-Management (EIKV) ein Partnerschaftsabkommen für die gemeinsame Entwicklung eines berufsbegleitenden Promotionsstudiums in Business Administration (DBA) in deutscher Sprache unterzeichnet.

Der DBA wurde ursprünglich von der US-amerikanischen Harvard University entwickelt. Er wird mittlerweile in Europa genauso wie in den USA als gleichwertig zum PhD angesehen. Der Fokus liegt dabei vornehmlich auf der Anwendung von theoretischem Wissen auf praxisrelevante Problemstellungen. Gefragt sind mithin Fach- und vor allem Lösungskompetenzen.

Nach umfangreichen Vorbereitungen wird eine erste Gruppe von DBA-Studierenden Ende September ihr Promotionsstudium am Sitz des BSI im Schloss Wiltz in Luxemburg starten. Beide Partner werden dazu ihre universitären Kompetenzen in Lehre und Forschung bündeln, um zusammen mit renommierten internationalen Hochschulen und Universitäten der nachhaltig steigenden Nachfrage deutschsprachiger Entscheidungsträger und Manager nach einem berufsbegleitenden Promotionsstudium gerecht zu werden.

Das DBA-Programm ist gezielt auf die Bedürfnisse und Ansprüche berufstätiger Manager mit einem MBA oder einem gleichwertigen Master-Abschluss und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung ausgelegt. Die Kurse werden in deutscher und englischer Sprache als Block- und Abendveranstaltungen in Luxemburg stattfinden und von international wissenschaftlichlich und beruflich best ausgewiesenen Professoren beider Institutionen geleitet und durchgeführt werden.

PhD- versus DBA- Promotionsstudium
Zwischen PhD- und DBA-Programme gibt es grundlegende Unterschiede. Beide Promotions-Konzepte verfolgen unterschiedliche Ziele und adressieren unterschiedliche Zielgruppen. PhD-Promotionen (Doctor of Philosophy) wenden sich an jüngere Hochschul-Absolventen, wogegen DBA-Studien ausschließlich für berufstätige Entscheidungsträger-Profis mit umfangreicher Management-Erfahrung gedacht sind.

Michel Kalika
Prof. Michel Kalika, "Conseiller Scientific" das DBA-Programms
Prof. Kalika hat den « Executive Doctorate in Business Administration » der Universität Paris-Dauphine entwickelt und eine Partnerschaft für ein Doktorantenstudium mit der Georgia State University, Atlanta initiert.

Heute ist er Professor an der Universität Jean Moulin in Lyon und lehrt dort an der IAE Lyon School of Management.
PhD-Programme starten oft unmittelbar im Anschluss an das Masterstudium.

Die Kandidaten sind relativ jung und haben noch keine Berufserfahrung. Sie bereiten sich auf universitäre Karrieren in den Sozialwissenschaften vor und sind als Assisten-ten und Tutoren mehr oder weniger stark in Lehrveranstaltungen im Fächerkanon ihres Doktorvaters in den Hochschulbetrieb eingebunden. Der Schwerpunkt des Studiums liegt auf der akademischen Forschung mit dem Ziel der Veröffentlichung in akademischen Zeitschriften und/oder Büchern.

Manager und Entscheidungsträger, die einen DBA anstreben, sind dagegen seit mehreren Jahren in ihrem Beruf/Unternehmen erfolgreich tätig.

Die Berufstätigkeit ist eine zwingende Zulassungsvoraussetzung für fast alle bekannten DBA-Programme, so auch für das BSI/EIKV-Programm.

Diese Manager suchen eine neue intellektuelle Herausforderung. Gleichzeitig wollen sie sich mit einem Doktorat von anderen MBA-Absolventen unterscheiden. Sie können als Gastprofessoren unterrichten und veröffentlichen zunehmend in akademischen Zeitschriften, die gezielt nach einer praxisnahen Validierung theoretischer Abhand-lungen suchen.


Nicht verschwiegen werden sollte, dass DBA-Kandidaten den Doktor-Titel als Türöffner zu weiteren Stufen in der Hierarchie ihres eigenen oder fremder Unternehmen betrachten.

Typisch für diese DBA-Interessentengruppe ist, dass sie im Laufe ihrer Management-Karrieren auf die eine oder andere konkrete Herausforderung in der unternehmerischen Entscheidungsfindung und -Umsetzung gestoßen sind, die sie mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Instrumentarium der Management-Theorie nicht oder nicht befriedigend bewältigen konnten. Sie haben demnach eine praktische Forschungsfrage bzw. ein konkretes Problem aus ihrer Arbeitsumgebung und interessieren sich für ziel- und aufgaben-orientierte Forschungsfragen, denen sie sich in ihrer Dissertation nähern wollen. Auf diese Weise können sie eigene Differenzierungs-potenziale aktivieren und gleichzeitig ihren Unternehmen Vorteile bieten.

DBA-Interessenten sind daher in der Regel älter als "akademische" Doktoranden, einige von ihnen sind 40 und sogar älter. Sie haben umfangreiche Berufserfahrung, gute Positionen, ein ordentliches Gehalt und vor allem eine gute Portion Ehrgeiz und eine nachhaltige Motivation.

Die Motivation macht den Unterschied
Oft ist es die Motivation, die den Unterschied zwischen einem PhD in Management und berufsbegleitendem DBA-Programm ausmacht: "Karriereperspektive versus persönliche Herausforderung", kommentiert Prof. Dr. Dr. Thomas Gergen, Mitglied des Vorstands des European Institute for Knowledge & Value Management, die typische Entscheidungssituation.

Thomas Gergen
Prof. Dr. Dr. Thomas Gergen, Mitglied des Vorstands des EIKV
Gergen weiter: "Beim DBA steht die persönliche Herausforderung im Fokus. Es geht darum, über die berufliche Erfahrung und das praktische Wissen hinaus, grundle-gende volks- und betriebswirtschaftliche Entwicklungen und Zusammenhänge zu erkennen, zu erklären und vor allem im Hinblick auf die persönliche und unternehmerische Entscheidungsfindung zu evaluieren."

Ein zentraler Aspekt bei dieser Art angewandter Management-Forschung ist der Zugriff auf Daten – auf qualitative Daten wie auch quantitative Daten. Von entschei-dendem Vorteil vieler DBA-Studenten ist der Zugang zu oftmals einzigartigen Daten in ihren eigenen Unternehmen. "Diese Daten", so Gergen, "können sie unter strenen Vertraulichkeitsklauseln für ihre Dissertation verwenden." Dazu komme, dass Mana-ger und Entscheidungsträger sich im Laufe ihrer Berufstätigkeit wirkungsstarke Netz-werke aufbauen konnten, die sie für Interviews und andere qualitative Erhebungs-methoden nutzen und die Ergebnisse ihrer Recherche einer qualifizierten Öffent-lichkeit anonymisiert zur Verfügung stellen.

"Damit leisten sie", so Prof. Gergen, "einen wesentlichen und nachhaltigen Beitrag zur angewandten Forschung und gewährleisten nicht selten ein wichtiges Korrektiv zu einer allzu realitätsfernen universitären Grundlagenforschung." Im Zentrum einer DBA-Dissertation steht in der Tat ein praktisches Problem aus der Geschäftswelt, das von der Praxis ebenso wie von der Wissenschaft als relevant betrachtet wird.

Berufsbegleitend versus Vollzeit
Es gibt zwar einige wenige DBA-Programme, die in Vollzeit studiert werden können. In aller Regel werden DBA-Studiengänge jedoch berufsbegleitend angeboten, oft als sogenannte Blended-Learning Konzepte, bei denen sich Präsenzphasen sowie Distanz- oder das Online-Lernen abwechseln. Die Studierenden kommunizieren mit ihren Professoren, Erst- und Zweitprüfern sowie ihrer Peer Group über Audio- und Videokonferenzen und müssen nur für einige Wochen im Jahr zu Präsenzveranstaltungen an die Hochschule kommen. DBA-Programme bieten ihren Studierenden mithin viel Flexibilität, verlangen Ihnen aber auch sehr viel Disziplin ab. Es hängt vom Studenten selbst und seinem Doktorväter ab, wie der persönliche und wissenschaftliche Austausch organisiert und sanktioniert wird.

Reputation versus Akkreditierung
Ein wesentliches Ergebnis des Bologna-Prozesses ist die Etablierung eines Systems von drei aufeinander aufbauenden Zyklen der Hochschulbildung. Diese Zyklen werden in der Bergen-Deklaration durch ein grobes Rahmenwerk von Qualifikationen und ECTS-Credits (European Credit Transfer and Accumulation System) definiert.

Der dritte Zyklus, das Promotionsstudium mit eigenständiger Forschung, führt zum Doktor-Grad (PhD, oder DBA). Hierfür besteht jedoch weder ein international anerkannter Akkreditierungsprozess noch eine ECTS-Systematik. Einig ist man sich auf europäischer Ebene nur, dass ausschließlich (staatlich) anerkannte renommierte Hochschulen mit Promotionsrecht einen Doktorgrad verleihen dürfen und dass die dazu notwendigen prüfungsrechtlichen Bestimmungen von der Hochschule, die den Doktorgrad vergibt, zu erlassen und zu vertreten sind.

Prof. Dr. André Reuter
Prof. Dr. André Reuter, Vorsitzender des Vorstands des EIKV
Prof. Reuter ist Gründungsrektor der eufom University sowie der ISEC Hochschule der Wirtschaft.
Keine No-Name Experimente
Der Wert des Grad eines Doktors der Betriebswirtschaftslehre (DBA) hängt in hohem Maße von der Reputation der Institution ab, die ihn verleiht. Dazu Prof. Dr. André Reuter, Vorsitzender des EIKV: "Nur wenn der DBA von einer etablierten und renom-mierten Hochschule, oder wie im Fall des BSI/EIKV Doktorats in Business Administra-tion gleich von zwei international sehr bekannten und anerkannten Universitäten kommt, ist er wirklich etwas wert." Auf einen Titel von einer No-Name-Schule sollte man besser verzichten. Er koste nicht weniger als ein seriöser Abschluss und sorge bestenfalls dafür, dass der Absolvent sich lächerlich macht.

Reuter weiter: "Die Manager-Doktoranden erhalten zum Ende des ersten Jahres einen zertifizierten doppelten Abschluss für erfolgreich geführte betriebswirtschaftliche Forschungsarbeiten von der "University of Technology Sydney" und dem BSI. Nach der erfolgreichen Verteidigung ihrer Doktorarbeit werden sie mit dem Grad eines "Doctors in Business Administration" von der IAE Universität "Jean Moulin" in Lyon, an der sie zusätzlich immatrikuliert sind sowie den Executive DBA-Grad vom BSI ausge-zeichnet.

Wichtige Kriterien für den Stellenwert eines DBA
Kandidaten, die an einem berufsbegleitenden Promotionsstudium interessiert sind, sollten bei der Wahl des DBA-Programms vor allem auf folgende Qualitätsmerkmale achten:
  • Der Doktorgrad sowie eventuell begleitende zusätzliche Abschlüsse werden ausschließlich von renomierten internationalen staatlich anerkannten Universitäten im Rahmen eines regulären Promotionsstudiums verliehen.
  • Dem Promotionsprogramm liegt eine transparente für jeden einsehbare Prüfungsordnung zugrunde. Zudem sind umfangreiche Referenzen und Testimonials von Absolventen des DBA-Programms verfügbar und problemlos abrufbar
  • Die Hochschule, die den Titel verleiht, verfügt über eine ausreichend große Anzahl an wissenschaftlioh und in der Praxis ausgewiesenen Professoren, die für die Betreuung und Bewertung von Dissertationen verantwortlich zeichnen.
  • Es kommen ausschließlich Professoren als Betreuer, Erst- und Zweitgutachter zum Einsatz, die über erstklassige Referenzen für den Diskursbereich der Promotionsarbeit verfügen.
  • Die Veröffentlichung erfolgreicher Dissertationen in einer exzellenten wissenschaftlichen Schriftenreihe ist gesichert.
  • Die Kosten des DBA-Programms sind transparent. Es gibt keine versteckten Kosten. Sämtliche Immatrikulations-, Betreuungs- und Prüfungsgebühren, vor allem jene ausländischer Partner sind dem Interessenten von Anfang an bekannt und für die Dauer des Studienprogramms festgeschrieben.
Das berufsbegleitende Promotionsprogramm des Business Sciences Institutes und des European Institute for Knowledge & Value Management in Partnerschaft mit der Universität Lyon und der Universität Sidney erfüllt diese Anforderungen vollumfänglich.

Informieren Sie sich hier über das DBA-Programm oder wenden Sie sich für weitere Informationen und zusätzliche Erläuterungen per E-Mail an Prof. Dr. Thomas Gergen oder an Frau Julia Widdig.




European Institute for Knowledge & Value Management A.s.b.l.
27d, rue du Scheid, L-6996 Rameldange,
E-Mail: Prof. Dr. Thomas Gergen