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Optimierung (in) der Lehre
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Christina Jager-Zlotowski
an der ISEC – Hochschule der Wirtschaft



Luxemburg, den 14. Oktober 2016

Eine Antrittsvorlesung, so der ISEC Rektor Prof. Reuter bei der Begrüßung der zahlreichen Studenten und Dozenten, die sich zur An-trittsvorlesung von Frau Prof. Dr. Christina Jager-Zlotowski im Studienzentrum der ISEC Hochschule der Wirtschaft eingefunden hatten, sei für jede Hochschule eine besondere Feierstunde. "Die Antrittsvorlesung markiert den Abschluss eines erfolgreichen Berufungspro-zesses und beweist dabei, dass die Hochschule sich ihrer Verantwortung bewusst ist und sich den stetig ändernden Herausforderungen von Gesellschaft und Wirtschaft stellt." Sie dient aber auch der Vorstellung. Die neuberufene Hochschullehrerin stellt sich sowie das eigene Fach bzw. den eigenen Fächerkanon aus einer persönlichen Perspektive vor und die Kollegen und Studierende haben die Gele-genheit, die Neuberufene in einer anderen als der üblichen Vorlesungs- oder Seminar-Umgebung zu erleben. Prof. Reuter weiter: "Das tradierte Ritual der Antrittsvorlesung verlangt vom Vortragenden den Spagat, vom Fach zu sprechen, ohne Fachchinesisch zu reden und dabei die eigene theoretische und didaktische Kompetenz sowie emotionale und soziale Intelligenz exemplarisch am gewählten Thema unter Beweis zu stellen." Gleichzeitig kann die Hochschule ihr universitäres Selbstverständnis "auffrischen".

Wie funktioniert der universitäre Berufungsprozess?
Reuter erläuterte eingangs den universitären Berufungsprozess und wies dabei auf die Analogie zur Bedürfnis-Bedarf-Nachfrage Kette in der Mikroökonomie hin. Das Empfinden eines konkreten Mangels an geeigneten Kapazitäten für eine fortschrittliche quantitativ orientierte Lehre und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften habe das Bedürfnis nach exzellenten fachlichen und didaktischen Ressourcen für die Modellierung und Optimierung zum Beispiel der ökonomischen Entscheidungsfindung ausgelöst. Aus dem Bedürfnis, an der Hochschule Zugriff auf hochqualifizierte Expertise für die quantitative Ökonomik zu haben einerseits und einem entsprechenden Budget andererseits, entsteht ein Bedarf.

Prof. Dr. Christina Jager-Zlotowski
Dr. Christina Jager-Zlotowski
Professorin für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere für quantitative empirische Wirtschaftswissenschaften

Reuter weiter: „Dieser Bedarf wird zur Nachfrage, sobald die Hochschule ihn publik macht. Das passiert spätestens mit der Ausschreibung einer entsprechenden Stelle. Das letzte Glied der Kette, der Konsum, findet statt, sobald es zum Informations- und Wissenstransfer kommt.“

„Während meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Trier am Lehrstuhl von Prof. Tichatschke habe ich mich sowohl in meinen Lehrveranstaltun-gen als auch in der Forschung intensiv mit dem Thema der mathematischen Optimie-rung befasst. Während meiner Ausbildung zur Lehrerin wurde mir dann zunehmend bewusst, welch hohen Stellenwert die Unterrichtsqualität auf den Lernerfolg der Schüler hat“, erklärte Frau Dr. Christina Jager-Zlotowski, warum sie sich in ihrer Antrittsvorlesung sowohl mit dem Thema „Optimierung in der Lehre“ als auch mit der „Optimierung der Lehre“ befassen wolle.

Die Antrittsvorlesung von Christina Jager-Zlotowski hatte mithin zwei Schwerpunkte: Wo kommen Optimierungsmodelle in der Ökonomie zum Tragen?
Und wie kann die Qualität der Lehre an der ISEC Hochschule der Wirtschaft durch den Einsatz von neuen Medien optimiert werden?

Optimierung in der Lehre
Bevor betriebswirtschaftliche Optimierungsmodelle aufgestellt und angewendet werden, muss geklärt werden, was mathematische Modellierung überhaupt bedeutet. Dazu hat der Mathematikdidaktiker Prof. Blum ein Kreislaufmodell entwickelt, das den Zusammen-hang von Mathematik und Realität verdeutlicht.
Ausgehend von einer Realsituation erfolgt zunächst eine Strukturierung und Verein-fachung des realen Problems, so dass ein Realmodell entsteht. Dazu müssen wichtige von unwichtigen Informationen getrennt werden, es müssen Daten erfasst werden und es muss recherchiert werden. Dann er-folgt der Übergang vom Realmodell zum mathematischen Modell, indem Funktionen aufgestellt, Gleichungen gefunden, Graphen gezeichnet und Nebenbedingungen ermittelt werden.

Im nächsten Verarbeitungsschritt ist es die Aufgabe des Mathematikers, das geeignete mathematische Werkzeug anzuwenden, um das Problem zu lösen und ein mathemati-sches Ergebnis zu erhalten.

Blum Kreislaufmodell
Dies kann numerisch durch Anwenden eines Computerprogramms oder durch analytische, graphische oder geometrische Heran-gehensweisen geschehen. Anschließend muss die mathematische Lösung im Sinne der Realsituation interpretiert werden.

Jager weiter: „Wichtig ist es, an dieser Stelle nicht aufzuhören, sondern zu fragen, ob das gefundene Ergebnis im Hinblick auf die Realsituation Sinn macht. Bei dieser Validierung des Modells muss überprüft werden, ob geeignete Modellannahmen getroffen wurden, ob diese zielführend waren, ob das Modell verbessert werden kann, ob es andere Perspektiven gibt, die zu berücksichtigen sind, ob die Randbedingungen eingehalten wurden, ob Rundungen und Approximationen überdacht werden müssen oder ob es Widersprüche gibt“. Mit Hilfe dieser Fragestellungen kann festgestellt werden, ob das Modell revidiert werden und der Modellierungskreislauf von vorne begonnen werden muss.

Als Beispiel für eine mathematische Modellierung, wie sie im Rahmen des Studiums an der ISEC regelmäßig auftaucht, präsentierte Jager die Modellierung einer ökonomischen Entscheidungssituation. Da es zu den täglichen Aufgaben von Führungskräften gehöre, ökonomische Entscheidungen zu treffen, sei es wichtig, sich der Struktur einer solchen Entscheidungssituation bewusst zu sein, um entsprechende rationale Entscheidungsregeln herleiten und deren Intentionen gegeneinander abwägen zu können.

Zunächst einmal gibt es eine Menge von Alternativen, aus denen der Ökonom eine auszuwählen hat. Es kommen dabei nur solche Alternativen in Betracht, die tatsächlich realisierbar sind. Die Menge der möglichen Alternativen wird in der Tat durch bestimmte Be-dingungen (Nebenbedingungen oder Restriktionen) begrenzt, die der Entscheider nicht beeinflussen kann bzw. will (z.B. technische Kapazitätsbeschränkungen, Rechtsvorschriften, gegebene finanzielle Mittel). Um die Konsequenzen der Handlungsalternativen beurtei-len zu können, muss der Entscheider gewisse Zielvorstellungen haben.

Folie
Jager weiter: „Mathematisch gesehen wird man versuchen, solche Ziele in einer Zielfunktion zu beschreiben, die dann zu maximieren oder zu minimieren ist." Der Entscheider muss also versuchen zu prognostizieren, welche Ergebnisse mit den jeweiligen Alternativen erreicht werden können, und er muss zusätzlich einschätzen, wie diese Ergebnisse von Umweltbedingungen abhängen, die der Unternehmer nicht beeinflussen kann und die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich dann die übergeordnete Frage: Welche Alternative ist optimal?

Durch die Strukturierung der Entscheidungssituation entsteht ein mathematisches Modell, bei dem im Wesentlichen eine Zielfunktion unter gewissen Nebenbedingungen zu optimieren ist.
Je nachdem, ob über die eintretenden Umweltbedingungen Sicherheit oder Unsicherheit besteht, stehen für die Lösung des Entschei-dungsproblems Werkzeuge aus der deterministischen oder aus der stochastischen Optimierung zur Verfügung. „Die mathematisch hergeleiteten Ergebnisse sind im Sinne des Blumschen Kreislaufmodells dann vor dem Hintergrund der Realsituation zu validieren und die getroffenen Modellannahmen sind kritisch zu hinterfragen“, kommentiert Prof. Jager-Zlotoswki.


Optimierung der Lehre
Im zweiten Teil ihrer Vorlesung hinterfragte Christina Jager-Zlotowski kritisch die traditionelle Konzeption und Gestaltung der universitären Lehre.

Bei klassischen Lehrkonzepten erfolgt die inhaltliche Stoffvermittlung durch den im Mittelpunkt stehenden Dozenten vor einer Gruppe von Studenten im Vorlesungsraum. Die weiterführende Auseinandersetzung mit den Inhalten erfolgt in der Regel in Einzelarbeit zu Hause. Unter Zuhilfenahme von neuen Medien wurden aber in den letzten Jahren innovative Lehrkonzepte entwickelt, die in der Hoch-schullehre zu verbesserten Lehr-Lernsituationen führen können. So basiert das "Inverted Classroom Modell" auf der Idee, grundlegende Aktivitäten einer klassischen Vorlesung einfach „umzudrehen“. Mit Hilfe von multimedialem Material, das die Dozenten vor der Präsenz-veranstaltung online zur Verfügung stellen, erarbeiten sich die Studierenden zu Hause selbstständig und selbstverantwortlich neue In-halte. Die Präsenzveranstaltung wird dann dazu genutzt, sich gemeinsam in der Gruppe vertiefend mit den gelernten Inhalten im Rah-men von Übungen, Gruppendiskussionen oder Fallstudien auseinanderzusetzen. Jager: "Der Dozent agiert dabei als „guide on your side“, hilft beim Klären von Fragen und begleitet aktiv den Lernprozess der Studierenden. Das Inverted Classroom Konzept verbindet so die Vorteile einer orts- und zeitunabhängigen Vorbereitung, die gerade für berufsbegleitend Studierende sinnvoll ist, mit den Mög-lichkeiten einer interaktiven und kollaborativen Auseinandersetzung mit verschiedenen Problemen während der Präsenzphase."

From teaching to learning
Der Fokus wechselt „from teaching to learning“ und die Studierenden erlangen Kompetenzen, die sie zu einem lebenslangen Lernen befähigen.

Prof. Jager-Zlotowski wird den Einsatz neuer Medien an der ISEC kräftig unterstützen. Sie plant insbesondere die Erstellung eigener Slidecasts, um diese in den Propädeutika im Rahmen eines Inverted Classroom Modells einzusetzen. Ferner wird sie in ihren Präsenz-veranstaltungen kollaboratives Lernen mit Hilfe digitaler Medien fördern, so zum Beispiel durch die Verwendung von virtuellen Pinn-wänden zum Brainstorming und Clustering, den Einsatz von online-Mindmaps zur Strukturierung von Themengebieten, die Nutzung von Kollaborationssoftware zum gemeinsamen Erstellen von schriftlichen Arbeiten oder dem gemeinschaftlichen Lösen von Problem-stellungen. Online-Aufgaben und -Tests sollen den Studierenden und Dozenten helfen, Feedback über den Lernstand zu erhalten und Lernentwicklungen zu reflektieren. Christina Jager weiter: "Bei jeglichem Einsatz von neuen Medien in der Lehre wird allerdings immer die Prämisse überprüft werden müssen, ob diese aus didaktisch-pädagogischen Gründen sinnvoll und zielführend sind. Zum Erreichen einer hohen Qualität der Lehre gehört natürlich mehr als nur der Einsatz von digitalen Medien."

Gemeinsames Lernerlebnis gestalten
Ein sichtlich zufriedener ISEC Rektor, Prof. Reuter, bedankte sich bei der neuen Kolle-gin Prof. Dr. Christina Jager-Zlotowski für ihren fachlich und didaktisch hervorragen-den Vortrag. Reuter weiter: "Mit ihrer breiten Palette an fundierten Kompetenzen so-wohl in der mathematischen als auch in der didaktischen Optimierung wird Christina Jager ein weiterer Garant für hohe Qualitätsstandards der universitären Lehre an der ISEC Hochschule der Wirtschaft sein." Und an die Studenten gerichtet: "In der unter-nehmerischen Entscheidungsfindung ist die Zeit der Verbalakrobaten endgültig vor-bei. Die Wirtschaft erwartet heute von Hochschulabsolventen eine solide theoretische Basis ebenso wie die Kompetenz zum unmittelbaren Praxistransfer ökonomischer Modelle und Erkenntnisse." Grundsätzlich seien gesellschaftliche Fragen und somit auch volks- und betriebswirtschaftliche Problemstellungen eher komplex. Selbst kleine Änderungen der Anfangsbedingungen können große Effekte verursachen, weil endo-gene Variationen in dynamischen Systemen häufig durch Nicht-Linearität gekenn-zeichnet sind.

Prof. Jager Kompetenz-Spektrum
Kompetenzspektrum von Prof. Christina Jager-Zlotowski

Genau hier komme es darauf an, das formale Instrumentarium der Optimierung zu beherrschen. Der ISEC Rektor weiter: "Theorie und Praxis werden nur von jenen als Gegensatz gesehen, die ihr wechselseitiges Verhältnis nicht begriffen haben. Die ISEC legt daher großen Wert auf eine fundierte quantitativ/empirisch orientierte Ökonomik."


Hörsaal
Hörsaal an der ISEC Hochschule der Wirtschaft
Viel Anerkennung von Studierenden und Kollegen
Die Antrittsvorlesung von Prof. Jager-Zlotowski stieß bei den Studierenden wie bei den Dozenten der ISEC auf breite Zustimmung und Anerkennung. Eine Studentin aus einem höheren Semester, die nicht genannt werden möchte, befand: "Eigentlich woll-te ich gar nicht zur Antrittsvorlesung kommen, weil wir derzeit viel Stress im Büro haben. Ein Kommilitone hat mich jedoch überzeugt, mitzukommen und ich muss sagen, ich bereue es keineswegs. Wann haben wir Studierenden schon mal die Gele-genheit, unsere Professoren aus einer anderen als der Vorlesungsperspektive zu erle-ben. Ich freue mich, Mathe und Statistik, meine Horrorfächer, dank innovativer Lehrmethoden nunmehr vielleicht besser zu vestehen." Dem kann Pit Fellens aus dem 5. Semester nur zustimmen: "Prof. Jager hat die seltende Begabung, uns Studenten umfassendes komplexes Fachwissen in ihren Propädeutika und Vorlesungen allgemein verständlich zu vermitteln und dabei unsere individuellen Vorkenntnisse zu berücksichtigen."
Auch Patrick Wacht hat große Erwartungen an seine neue Hochschullehrerin: "Mit innovativen Ansätzen wie inverted classroom wird Frau Jager-Zlotowski die Studenten an der ISEC Hochschule der Wirtschaft für eine aktive Teilnahme am Unterricht begeistern. Sie unterstreicht damit, dass nicht nur der Inhalt sondern verstärkt auch die Methodik in der Lehre von immer größerer Bedeutung sein wird." Dieser Ansicht ist auch Anuta Botizan: "Ich habe mich bisher nicht selten schwer getan, die Nützlichkeit mathematischer Ablei-tungen einzusehen. Die Vorlesung von Frau Prof. Jager-Zlotowski und die einleitenden Ausführungen unseres Rektors haben jedoch klar gemacht, dass Mathematik nie um ihrer selbst willen eingesetzt werden darf und dass gute Lehre gute von schlechten Modellen sauber unterscheidet und nutzlose gar nicht einmal verwendet."

Nico Binsfeld, Dozent an der ISEC University und CEO beim House of Training: "Be-sonders gefallen haben mir die neuen pädagogischen Konzepte, die Frau Prof. Dr. Jager-Zlotowski in ihrer Antrittsvorlesung vorgestellt hat. Die angesprochenen Sozialen Netzwerke können vor allem in einem ausbildungs- und berufsbegleitenden Studium sehr hilfreich sein."

Die neue Kollegin habe viele interessante Anregungen geliefert, die nicht nur zügig von der ISEC umgesetzt werden sollten, sondern auch bei verschiedenen Weiterbil-dungsmaßnahmen des “House of Training” getestet werden können. Dies, so Binsfeld, sei ein gutes Beispiel für das breite Spektrum an Optionen für Kooperationen und Synergien zwischen der ISEC Hochschule der Wirtschaft und dem House of Training (HoT). Solche Kooperationen werden einerseits den Informations- und Wissenstransfer beflügeln und andererseits die Chance bieten, bei Kursen der HoT anrechenbare ECTS zu erwerben.

Prof. Ant, Nico Bindsfeld, Prof. Reuter
Marc Ant, Nico Binsfeld, André Reuter

Der Lehrer ist nicht dazu da, Fragen zu beantworten
Marc Ant, Prorektor Lehre und Innovation bei der ISEC Hochschule der Wirtschaft, umriss abschließend noch einmal die Strategie der ISEC in Bezug auf Lehren und Lernen: "Partizipatives Lernen geht davon aus, dass der Lehrer nicht dazu da ist, Fragen zu beantworten, sondern Fragen zu stellen. Mithin dürfen die Studierenden nicht nur auf mundgerechte und vorgekaute Häppchen warten, sondern müssen selbst etwas daraus machen".

Die ISEC verfolgt den konstruktivistischen Ansatz, ein gemeinsames Lernerlebnis zu gestalten, bei dem nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern Kompetenzen eingeübt und Einstellungen verfeinert werden. Zusammen mit ihren Dozenten werden die ISEC-Studenten eigene Bedeutungen für die Dinge ausarbeiten, ein gemeinsames Verständnis generieren und neue Wege beschreiten. Dabei sind sie aufgefordert, selbst zu denken, und ihr Denken zu systematisieren. Trotz all der schönen pädagogischen Rhetorik kommt der Lernerfolg allerdings nicht von alleine, nicht von den Profs und auch nicht von der ISEC, sondern nur von den Studierenden selbst.




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